Mobiles Corona-Testcenter

#Coronavirus – Deutschland in der Ausnahmesituation

31.03.2020

Eine Chronik der Ereignisse bislang. Die Bundeswehr setzt sich seit Anfang März unterstützend gegen das Coronavirus ein und hilft den verantwortlichen Behörden mit allen möglichen Mitteln, die Ausdehnung des Virus zu verlangsamen.

Was ist das #Coronavirus?
Coronavirus Sars-CoV-2 – das ist die offizielle Bezeichnung für das neuartige Virus, welches erstmals in China auftauchte und mittlerweile zu Infektionen auf der ganzen Welt führt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft die Ausdehnung des Coronavirus seit dem 11. März als Pandemie ein. Das Virus kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, d.h. das Einatmen von Erregern, die zum Beispiel durch das Husten eines Erkrankten freigesetzt werden. Eine Übertragung über die Hände, also eine Schmierinfektion, ist ebenfalls möglich. Das Virus kann vor allem bei geschwächten und vorerkrankten Menschen zu gesundheitlichen Komplikationen führen und mitunter eine schwere Lungenerkrankung (genannt Covid-19) auslösen. Auch in Deutschland gibt es zahlreiche bestätigte Infektionen. Die aktuellsten Fallzahlen entnehmen Sie bitte der Auswertung des Robert-Koch-Instituts.

Am 18.03.2020 wendet sich Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen einer Fernsehansprache mit den Worten „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst.“ an das deutsche Volk. Dabei appelliert sie an die Bevölkerung, sich an die Regeln und Einschränkungen zu halten: „Wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten.“ Es ist existenziell, das öffentliche Leben so weit wie möglich herunterzufahren, um die Gefährdung von Menschen zu minimieren. Denn die Lage ist ernst. Merkel bezeichnet die Corona-Krise als größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg.

Am 19.03.2020 informiert die Bundesministerin der Verteidigung Annegret Kramp-Karrenbauer gemeinsam mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr Eberhard Zorn im Rahmen einer Bundespressekonferenz über die Anstrengungen der Bundeswehr im Einsatz gegen das Coronavirus: „Der Kampf gegen das Virus ist ein Marathon.“ Sie betont jedoch, dass besonders in schweren Zeiten wie diesen Verlass auf die Bundeswehr ist. Im Rahmen der sogenannten #Amtshilfe soll die Bundeswehr neben der Erfüllung ihrer eigenen Kernaufträge, wie der Landesverteidigung und der nationalen Krisenvorsorge, die zivilen Behörden im Kampf gegen das Virus unterstützen und die „Durchhaltefähigkeit“ der medizinischen Einrichtungen in Deutschland sicherstellen.

Am 22.03.2020 haben sich Bund und Länder auf ein Kontaktverbot geeinigt, um der Verbreitung des Virus entgegenzuwirken.  Demnach sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit verboten. Schulen, Kitas und Universitäten sind geschlossen. Geschäfte, Museen, Bars und Theater bleiben ebenfalls zu. Lediglich Lebensmittelgeschäfte und Drogerien haben geöffnet. Ziel ist es, die Kurve der Neuinfektionen möglichst abzuflachen, um eine Überbeanspruchung des Gesundheitssystems zu vermeiden.

Am 27.03.2020 sind bereits 240 Amtshilfe-Anträge eingegangen. Die Bundeswehr reagiert mit 15.000 Soldatinnen und Soldaten, die bereit stehen, um dort einzuspringen, wo es Not gibt und zivile Kräfte fehlen. Koordiniert werden die Einsatzkräfte durch vier regionale Führungsstäbe, die jeweils für die Hilfe in mehreren Bundesländern zuständig sind. Das Engagement ist vielfältig und erstreckt sich von Hilfe aus dem Sanitätswesen über sichere Lagerflächen, die Beschaffung von Materialien bis hin zur Unterstützung durch Reservisten die sich zahlreich gemeldet haben (6.000 Reservisten melden sich zur Unterstützung bereit).
Eine vollständige Liste mit Informationen zur Amtshilfe in Zeiten von Corona
 finden Sie hier.

Am 01.04.2020 äußert sich Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis und Nationaler Territorialer Befehlshaber, in einer Videobotschaft und richtet das Wort an alle Soldatinnen und Soldaten sowie alle zivilen Mitarbeitende. Er ist beauftragt, das Einsatzkontingent Hilfeleistungen Corona aufzustellen und zu führen. Damit werden ihm über 15.000 Soldaten unterstellt, die aus denunterschiedlichen Bereichen der Bundeswehr stammen.

Zurück zur übersicht

Diese Seite verwendet Cookies

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, Ihnen ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu optimieren. In unserer Datenschutzerklärung erfahren Sie mehr über die Nutzung Ihrer Daten und Ihre Rechte.

Ok, verstanden Ablehnen Datenschutzerklärung