Die studentische Initiative ‚Task Force COVID-19’ entwickelt mithilfe von 3D-Druckern Material, das im Kampf gegen das Virus eingesetzt werden kann.

Corona: Infektionsschutz aus dem 3D-Drucker

30.04.2020

So setzen sich Studentinnen und Studenten der Bundeswehr-Universität gegen das Virus ein. Die studentische Initiative ‚Task Force COVID-19’ entwickelt mithilfe von 3D-Druckern Material, das im Kampf gegen das Virus eingesetzt werden kann. Leutnant zur See Alexander über sein bisher bedeutendstes Projekt.

  • Studentinnen und Studenten an der Bundeswehr-Universität in München leisten angesichts der aktuellen Corona-Lage ihren Beitrag zur Entwicklung von Schutzmaterialien.
     
  • Die studentische Initiative ‚Task Force COVID-19’ stellt mithilfe von 3D-Druckverfahren Material her, welches im Kampf gegen das Virus eingesetzt werden kann.

Alexander ist Leutnant zur See und studiert Luft- und Raumfahrttechnik an der Bundeswehr-Universität in München. Zusammen mit seiner Arbeitsgruppe befasste er sich bisher mit Verfahren aus dem Metall-3D-Druck, die im Bereich Luft- und Raumfahrt angewendet werden. Aufgrund von Corona hat sich der Schwerpunkt der Forschergruppe jedoch geändert. „Angesichts der aktuellen Krise haben wir uns dazu bewegt gefühlt, unsere Kapazitäten in den Dienst zur Bekämpfung des Coronavirus zu stellen“, so Leutnant zur See Alexander. Dazu wurde die studentische Initiative, Task Force COVID-19’ ins Leben gerufen.

Die Gruppe verknüpft das Thema Infektionsschutz mit den Möglichkeiten, die der 3D-Druck bietet und entwickelt Schutzmaterialien, die im Gesundheitswesen verwendet werden können. Dazu gehören Gesichtsmasken und sogenannte Face-Shields, welche eine zusätzliche Schutzbarriere im Hinblick auf Tröpfcheninfektionen bieten.

Um die Masken trotz des Hartplastiks so passgenau wie möglich zu gestalten, beschäftigt sich die Gruppe mit Photogrammetrie – einer Messmethode der Fernerkundung, die anhand von Fotografien die dreidimensionale Form eines Objektes bestimmt.

Momentan entwickelt die Task Force COVID-19 eine Erweiterung für Türklinken, sodass Menschen diese künftig nicht mehr mit der Hand, sondern mit dem Unterarm bedienen und somit das Infektionsrisiko mindern.

„Der Ausblick für uns in den nächsten Wochen ist es, mit der Produktion weiterzumachen. Unser Kernauftrag bleibt ganz klar, Material zu erzeugen, das dem Sanitätspersonal im Zivilen als auch im Militärischen eine Unterstützung sein kann“, sagt Leutnant zur See Alexander entschlossen.

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Leutnant der See Alexander ist Teil der studentischen Initiative Task-Force COVID-19’ und  studiert Luft- und Raumfahrttechnik an der Bundeswehr-Universität in München. Er präsentiert einen Face-Shield.

Leutnant zur See Alexander ist Teil der studentischen Initiative Task-Force COVID-19’ und  studiert Luft- und Raumfahrttechnik an der Bundeswehr-Universität in München. Er präsentiert einen Face-Shield. Sowohl Stirnhalterung … © Bundeswehr / Felix Graf Consolati

Leutnant zur See Alexander ist Teil der studentischen Initiative Task-Force COVID-19’ und  studiert Luft- und Raumfahrttechnik an der Bundeswehr-Universität in München. Er präsentiert einen Mundschutz aus dem 3D-Drucker.

… als auch der Mundschutz wurden mithilfe des 3D-Druckers hergestellt. © Bundeswehr / Felix Graf Consolati

 

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