Der Intensivtransportwagen ist für die Verlegung von intensivpflichtigen Patientinnen und Patienten essentiell – besonders während der Corona-Pandemie.

Corona: Bundeswehr bringt Patientin aus Italien nach Westerstede

20.04.2020

Transport ins Bundeswehr-Krankenhaus mithilfe von „Hochwert-Rettungsmittel“. Wie wichtig der Intensivtransportwagen der Bundeswehr bei der Einreise italienischer Corona-Patientinnen und -Patienten nach Deutschland war – und warum Bootsmann Daniel dankbar für diesen Einsatz ist.

  • Aufgrund der schwierigen Corona-Lage in Italien holte die Bundeswehr Ende März insgesamt 12 schwer erkrankte Patientinnen und Patienten aus Bergamo zur Behandlung nach Deutschland.
     
  • Sie wurden auf Kliniken in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hamburg verteilt. Eine Patientin wurde mithilfe eines Intensivtransportwagens in das Bundeswehr-Krankenhaus in Westerstede gebracht.

In Zeiten von Corona kommt es nicht nur auf den nationalen, sondern auch auf den internationalen Zusammenhalt an. Da die Kapazitäten auf den Intensivstationen in Italien ausgeschöpft sind, nahm Deutschland im letzten Märzwochenende 12 Corona-Patientinnen und -Patienten aus dem Norden des Landes auf.

Dabei wurde eine aus Bergamo stammende Patientin in einem Intensivtransportwagen in das Bundeswehr-Krankenhaus in Westerstede transportiert. Das Fahrzeug wurde dieses Jahr speziell aufgrund der Covid-19-Lage in Dienst gestellt, um intensivpflichtige Patientinnen und Patienten zur weiteren medizinischen Versorgung in eine andere Klinik zu fahren.

In dem Wagen können zwei Patientinnen und Patienten gleichzeitig medizinisch betreut werden. Die Besatzung besteht mindestens aus dem Fahrer, dem Notfallsanitäter und dem Facharzt. Oberarzt Matthias ist Kommandeur und ärztlicher Direktor des Bundeswehr-Krankenhauses in Westerstede. Neben der weiteren Vorbereitung auf die Pandemie, konzentriert er sich darauf, bereits erkrankten Patientinnen und Patienten zu helfen – vor allem mithilfe des Intensivtransportwagens: „Das ist ein Hochwert-Rettungsmittel, das gerade jetzt, während der Pandemie-Zeit, ganz dringend benötigt wird.“

Auch Bootsmann Daniel ist in dem Intensivtransportwagen eingesetzt. Normalerweise ist er Notfallsanitäter in Leer – jetzt ist er dankbar, in Zeiten von Corona helfen zu können: „Es ist auf jeden Fall eine sehr interessante Aufgabe und stellt uns auch vor neue Herausforderungen, aber wir sind von der Bundeswehr ausgehend gewappnet – auch was das Material betrifft. Da muss man sich keine Sorgen machen. Wir sind froh, dass wir dafür eingesetzt werden.“

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Bootsmann Daniel (rechts) im Intensivtransportwagen. Auch im Einsatz: Flottillenarzt Andreas (links). Er ist Notarzt und Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin. Hier ist er als Notfallmediziner eingesetzt und überwacht Patientinnen und Patienten während des Transports.

Bootsmann Daniel (rechts) im Intensivtransportwagen. Auch im Einsatz: Flottillenarzt Andreas (links). Er ist Notarzt und Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin. Hier ist er als Notfallmediziner eingesetzt und überwacht Patientinnen und Patienten während des Transports. © Bundeswehr / Martin Bühler

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